Wie komme ich zur Kunst?

oder besser:

Wie kommt die Kunst zu mir?

Eine Form, eine Farbkombination, eine Bewegung, ein flüchtig wahrgenommenes Bild ziehen mich auf unerklär-liche Weise in ihren Bann. Verlangen danach, sich in mir ausbreiten und entwickeln zu dürfen. Letztendlich um als Metapher zu dienen für Bereiche der "Innenwelt", wenn diese nicht schon von selbst ihre Bild-Sprache gefunden haben.

Ein Bild schiebt sich aufdringlich in mein Bewusstsein - scheinbar aus dem Nichts - das "Nichts" hier aber gleich einem schwarzen Loch dichtester (Seelen-)Materie, das vieles aufgesaugt und vermischt hat, ohne je bemerkt worden zu sein. Die Grenzen der Wirklichkeit, des objektiv Wahrnehm-baren, beginnen zu verschwimmen.

Das Tor zum Traum, zu einer Phantasiewelt voller Sehnsüchte und selbstvergessener Spielereien öffnet seine Pforten. Auf der Leinwand oder dem Papier beginnen Realität, Asso-ziationen, Phantasie, Emotionen und auch Farben und Formen an sich ihr Eigenleben zu entwickeln und in einen regen Austausch untereinander und mit mir zu treten. So entsteht eine meist metaphorische Welt, die es besser als Worte vermag, eine innere Welt oder besondere Sicht der Dinge zu "ver-dichten" und sichtbar zu machen.

Es existieren verschiedene Wege in Metas Welt, die das Innen mit dem Außen und das Außen mit dem Innen verbinden. Jeder Weg trägt seine eigene Handschrift. Sie sind Ausdruck der verschiedenen Interessen und Facetten der Persönlich-keit, der Vielseitigkeit - ohne die das Leben zwar einfacher, aber auch langweilig wäre.

Die Unterteilung der Galerieseiten stellt einen Versuch dar, diese Wege zu benennen und zu beschreiben.

Und bei genauerer Betrachtung findet sich eine über Jahre hinweg wiederkehrende Symbolik, die ein Auseinanderfallen des Ganzen verhindert. Vielleicht ist die Erfindung "Meta" ein Versuch, all diese Teile in dieses eine Ganze zu integrierenů


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